Lebensvibrationen

 

Lebensvibrationen !

 

Was haben wir gemeinsam mit euch vor?

Wir öffnen tantrische, experimentelle Räume in denen Du in und mit Sicherheit Dir selbst begegnen wirst. Wir gehen natürlich an unsere eigenen und gemeinsamen Grenzen. Und wir werden  uns kopf-und gedankenlos auf Neues einlassen.

Wir wollen unsere  Lebendigkeit, Natürlichkeit und unsere ungezügelte zarte Wildheit zurück– mit uns selbst, mit anderen Menschen,  im alltäglichen Miteinander, in der Körperlichkeit.
Wir möchten verstehen, was das eigentlich alles mit dem Leben  so auf sich hat oder zumindest einen kleinen Einblick darein bekommen, wo wir hier eigentlich gelandet sind und am Besten auch noch warum.

Und vor Allem wollen wir mit dem Herzen voran durch das Leben gehen.

Na, und wie soll das jetzt gehen? Genau das wollen wir gemeinsam herausfinden: neugierig, spielerisch verspielt, achtsam, respektvoll, langsam, ruhig, ungezügelt und lustvoll, mit aller Ernsthaftigkeit und Disziplin.

Der tantrische Erfahrungsweg bietet für mich alles, was nötig ist um dem Leben auf die Spur zu kommen.
Aber ging es da nicht in erster Linie um Sexualität? — Auf dem laangen Weg vom indischen Kontinent bis zum europäischen Mainstream scheinen einige wesentliche Aspekte des Tantra verloren gegangen zu sein. Tantra ist ein Erfahrungsweg, der  alle Aspekte des Lebens, des Seins und der universellen Energien und Gesetzmäßigkeiten erkunden und erfahren will.  Dazu gehört auch der menschliche Körper und auch die Sexualität, die weiter gefasst ein Synonym für die menschliche Lebenskraft und deren Kreativität ist. Also ist es so, das Tantra sich nicht nur, sondern auch mit der Sexualität befasst.  Das macht es (leider) so besonders in unserem gesellschaftlichen Kontext.

Wir sehen uns selbst als Forschungssubjekt ” Mensch”, dem wir mit Liebe, Respekt und Humor begegnen wollen. Wir uns selbst, allein, zu zweit und im Kreis.
Der tantrische Weg bietet einen tiefen Einblick in die menschlichen Gefühls- und Wesensräume, in den Energiekörper, in die Sprache, die das Leben spricht und welche Geschichte es uns jetzt, gerade hier, in diesem Augenblick erzählen möchte. Darein wie zu jeder Zeit alles miteinander in Verbindung steht, aus-und miteinander entsteht und vergeht.
Und dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Yin-und Yang.  Den beiden ursprünglichsten Qualitäten und Energien, die die Eckpfeiler und das Spannungsfeld unseres Universums ausmachen. Und damit sind wir dann angelangt, bei Mann und Frau, Frau und Mann. Und damit was den “normalen”, sexuellen Akt zu einer göttlichen Vereinigung macht.

 

Was sind unsere Werkzeuge?

– die Stille erfahren lernen, als Tor, das in den Augenblick hinein führt und damit  —   direkt ins Leben

– Tanzen um den Körper, dieses wunderbare Vehikel, das uns durch unser ganzes Leben trägt, zu feiern

– Meditieren, um danach zu lauschen und Ausschau zu halten, was denn jenseits meines umtriebigen Verstandes in meinem Körper zu fühlen ist und in der Welt, außerhalb von mir selbst gerade jetzt geschieht.

-Miteindander sprechen

-durch Körper-und Begegnungsübungen herausfinden, wer denn all die anderen Menschen in dem Raum sind

-Sinnlichkeit: den Körper für das Pulsieren und das Vibrieren des Lebens öffnen

-Atemreisen

-Heilende und verbindende Rituale, die das Bewusstsein erweitern

 

Ort:

Vamos Leipzig
Arthur-Hoffmann-Str. 58 (Hinterhaus)
04107 Leipzig Leipzig

https://www.vamos-leipzig.de/

Die Übernachtung im Gruppenraum ist möglich oder in einer der nahe gelegenen Pensionen 

 

Zeit

Freitag:    17:00- ca. 21:00

Samstag: 10:00- ca. 20:00

Sonntag: 10:00- ca. 14:00


Kosten:

Freitag/ Samstag /Sonntag

12.- 14. 11 .21:  250€

Spielregeln:
Bei Anmeldung ist eine Anzahlung von 100.- Euro zu überweisen.
( Fidor Bank,DE57 7002 2200 0072 7503 81)
Ein Rücktritt ist möglich bis 3 Wochen vor dem Seminar. Dann wird eine Bearbeitungsgebühr von 50.- fällig, die ich von der Anmeldegebühr einbehalte. Stornierst Du später oder erscheinst nicht zum Seminar, erhebe ich eine Stornogebühr von 100.- Euro. Bei vorzeitiger Abreise erfolgt keine Erstattung; es bleibt die volle Gebühr zu zahlen.

Wenn Du mehrere Seminare in Folge besuchen möchtest, sind Rabatte möglich.

 

Hast Du noch inhaltliche Fragen? Dann melde Dich unter:
willkommen@sarah-lenze.de

0177/ 30 20 38 5 (WhatsApp, Signal, Telegram, Threema)

Und bei organisatorischen Fragen : 
Silke Dreilich: silke-franz@gmx.de

 

 

Über den Tantrischen Weg

Der tantrische Weg oder der Weg der Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung ist, wie ein prachtvoller Garten, in dessen Mitte sich ein geheimnisvoller Palast verbirgt. 
Zum einen gibt es die äußeren Bereiche. Ihre Schönheit und Pracht zeigen sich jedem, der daran vorüber geht oder sich Zeit für einen kurzen Spaziergang nimmt; über die blumengesäumten Wege zu flanieren, die kleinen verschwiegenen Haine aufzusuchen oder sich auf den weichen, grünen Wiesen zusammen mit den anderen Besuchern in der warmen Sonne zu entspannen. — Das wäre vergleichbar mit den Menschen, die sich ab und zu eine tantrische Massage gönnen, um zu genießen und aufzutanken.

Gärtner vom geheimnisvollen Palast

Dann gibt es die Wochenendausflügler. Sie unternehmen alleine, mit ihren Freunden oder Partnern lange Ausflüge und Wanderungen in dem Park. Sie wollen sich länger umschauen und die verschiedenen Pflanzen und Tiere kennen lernen. Dazu bringen auch manche Schlafsäcke und Proviant mit, um ein oder mehrere Nächte in dem Garten zu verbringen. Das sind dann die Seminare. Manchmal gesellen sich abends einige Gruppen zusammen; dabei tauschen sie ihre Beobachtungen untereinander aus. Immer wieder stoßen auch die Gärtner und Gärtnerinnen – die Seminarleiter – zu diesen Gruppen und erzählen von ihren eigenen Erlebnissen, denn sie wissen, dass dem Garten alle Besucher ein Freude sind. Und manchmal, wenn die Runde besonders innig und vertraut ist, erzählen dann die Gärtner von dem geheimnisvollen Palast. Manche von den Wochenendausflüglern haben selbst zu Hause angefangen einen kleinen Garten zu bestellen und treffen sich ab und zu mit Anderen, die sie während ihrer Wanderschaft oder im Garten kennen gelernt haben, um sich gemeinsam an ihrer eigen geschaffenen kleinen Pracht zu erfreuen.

Die Nächsten sind schon seltener, es sind die, welche man regelmäßig im Garten antrifft. Sie verbringen so viel Zeit wie möglich hier, um das Wesen der Pflanzen und Tiere und den Rhythmus des Wachsens und Vergehens genauer zu betrachten und zu erforschen. Sie haben auch schon die Wege entdeckt, die tiefer in den Garten hinein führen. Hier sind Dinge zu entdecken, die nicht so schnell durch eine besonders große Blüte oder ein besonders prachtvolles Federkleid auffallen und deren Besonderheit sich erst in tieferer Betrachtung und Beobachtung entfaltet. Das sind die Menschen, die wirklich ihr Leben und ihre Partnerschaft bereichern möchten, vor allem durch eine tiefere, lebendigere Sinnlichkeit und das Erleben von spiritueller Anbindung.

Den tantrischen Weg verfolgen

Sie befragen auch immer wieder die Gärtner und Hüterinnen und unterstützen sie auch manchmal – Das sind die Menschen, die über lange Zeiträume hinweg den tantrischen Weg verfolgen. Sie sind an einer allgemein tieferen Blickweise auf das Leben interessiert und auch bereit dafür Herkömmliches in Frage zu stellen, auch wenn es mal etwas unbequem sein mag.
Manche von diesen Menschen werden dann eines Tages entdecken, dass nicht mehr der Garten in ihr “anderes” Leben eingebettet ist, um dort Ruhe, Tiefe und Verbundenheit zu finden, sondern dass der Garten zu ihrem Leben geworden ist. Sie selbst sind zu einem Gärtner oder einer Hüterin geworden. Sie haben den Garten in seiner Vielfältigkeit und seinem Facettenreichtum erforscht und sind dabei neben seinen äußeren, prachtvollen, einladenden Anlagen auch auf viele unzugängliche und verwirrende Bereiche gestoßen, umso mehr sie sich dem geheimnisvollen Palast, den der Garten birgt, genähert haben.

Sie haben alle so manche Momente der Orientierungslosigkeit und Hilflosigkeit hinter sich, durch die sie aber getragen wurden, da ihr Vertrauen in die Magie des Gartens und seines Palastes und in die Präsenz der anderen GärtnerInnen und HüterInnnen unverbrüchlich war – Das sind die Menschen, die sich ganz dem tantrischen Weg, der Selbsterfahrung oder Selbsterkenntnis verpflichtet haben. Für sie gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen ihrem Alltag oder dem Besuch einer Gruppe oder eines Seminars.
Sie haben sich in ihrem Innern ganz und gar für diesen Weg entschieden. Dieser Weg zeigt das Leben als einen Lehrpfad, der uns einlädt unermüdlich zu erforschen, was der Wahrheit, der Verbindung und damit letztendlich der Liebe in unserem Leben und dem unserer Mitmenschen dient.

Da Du dies nun gelesen oder gehört hast, bist Du auch einer von den Menschen, die diesen Garten kennen. Wo findest Du dich in diesem Garten wieder? Vielleicht hat es dich ja auch schon in deinen Füßen gejuckt, bei dem Gedanken etwas tiefer in ihn vorzudringen. Vielleicht bist Du ja auch schon den verschlungeneren Pfaden gefolgt und vielleicht hast Du dabei auch schon den Palast erblicken können – diesem Ort an dem alles zur Ruhe findet….
ganz tief in Dir.
Liebe Grüße,
Sarah Lenze

Der Frieden in mir

Woher kommt es, dass wir Menschen immer wieder genau das tun, was wir nie tun wollten. Ja, es sogar auf unsere Fahnen geschrieben haben oder sogar zu unserem Lebensinhalt gemacht haben?
 Frieden, das gute, Gewaltfreiheit im Rahmen von zwei Ebenen, einer globalen und einer persönlichen. Nehmen wir für die globale Ebene zum Beispiel den Krieg. Wer will schon Streit, Krieg oder seine Kinder schlagen?
Und genau das scheint mir der entscheidende Punkt zu sein. Wenn ich etwas auf keinen Fall möchte, dann lehne ich es ab und weise ist weit von mir. Es hat keinen Platz mehr. Wenn ich darauf stoße, wehre ich es ab. Und das heisst, dass ich mich davor verschließen muss, weil ich sonst etwas in mir spüre, dass ich nicht aushalte. Und daher darf es auch nicht in der Welt vorkommen, bzw. ich verschreibe mich dem Kampf und da haben wir es schon. Ich bin zu dem geworden, gegen das ich kämpfe. 

Da aber – zum Beispiel – der Krieg in der Welt vorkommt, suche ich nach einem Kompromiss.

Mein Außen ist ein Ausdruck meines Inneren

Ich sage, so wie die Welt im Moment ist, ist sie falsch und ich will dafür sorgen dass sie besser wird somit ist schon mal der erste Schritt in die Falle getan. Ich selbst teile nun die Welt ein in richtig und falsch, gut und böse. Gute Menschen – schlechte Menschen. Ich bin gut, weil ich will ja keinen Krieg und die, die Krieg führen, sind schlecht, denn sie bekriegen sich ja.
Das wäre jetzt, was mit meiner Sicht auf die äußere Welt passiert. Aber was ist in mir drinnen passiert? Denn wie Du sicherlich auch schon weißt, ist die Welt in der ich lebe, ein Ausdruck meines Inneren. Wenn ich die äußere Welt in Gut oder böse, richtig und falsch, gewollt und ungewollt unterteile, dann tue ich dies in meinem Inneren, also im Endeffekt mit mir selbst ja auch.

Ich hatte zum Beispiel einen Konflikt mit einer Frau, die mir sehr nahe stand. Ich versuchte natürlich anfänglich ruhig und gefasst zu bleiben. Das wichtigste war für mich eine gemeinsame und friedliche Lösung zu finden, denn schließlich waren wir ja Freunde.
Der Konflikt ging aber weiter und weiter und mir ging es täglich schlechter. Ständig zog sich mein Solar zusammen und mein Verstand war eine einzige düstere Wolke von quälenden Gedanken. In mir fühlte es sich in keinster Weise mehr friedlich an. In mir stieg die Erkenntnis auf, dass der Wunsch nach einer friedlichen Lösung etwas verbergen sollte, was bis dahin für mich undenkbar oder besser unerfüllbar war.

Nämlich, dass dieser Mensch, der mir mal so nahe gestanden hatte, sich schon sehr weit von mir entfernt hatte und mir nicht mehr freundlich gesinnt war. In diesem Moment erkannte ich, dass ich schon lange im Krieg war und alles versucht hatte, nur um dieser Realität nicht ins Auge sehen zu müssen. Und auch der, dass die Freundschaft nicht mehr existierte, sondern schon lange eine Trennung stattgefunden hatte und ich den Verlust nicht spüren wollte und auch nicht das Scheitern.

Ich erklärte mich einverstanden mit dem Krieg

Ich erklärte mich innerlich also einverstanden mit dem Krieg. Er war nun mal dar, aus welchen Gründen auch immer. Ich fand meinen Frieden mit dem Krieg und durfte mich nun auch verteidigen. Ich kann mich noch gut an den Moment erinnern. Ich wollte gerade Dirk besuchen und ging von meinem Auto zur Haustür. Es war das Fallen eines Schleiers in dem selben Moment in dem ich erkannte: “ich bin ja schon längst im Krieg” und indem ich diesen tief in mir akzeptierte, fand ich Frieden mit dem Krieg in der Welt.
Der Krieg existiert nun mal auf dieser Welt. Ich weiß nicht weshalb, aber das ist auch nicht wichtig. Seit dem Moment bin ich im Frieden mit der Welt und auch mit ihrer Gewalt und Grausamkeit.

Ich muss nicht mehr kämpfen

Das verringert zwar nicht die Gewalt aber ich muss nicht mehr gegen sie ankämpfen. Daher vermehre ich sie zumindest nicht. Ich bin nicht mehr gefangen und zerrissen von dem Gedanken, das dürfte alles eigentlich nicht so sein – da läuft was falsch.
Ich sah ein, wie anmaßend solche Gedanken sind.
Ein weiteres Beispiel sind die Banken. Jedes Mal wenn ich an die Macht der Banken und Finanzmärkte denke, erfüllt mich hilflose Wut und Ohnmacht. Damit schaffe ich einen Opfer, nämlich mich. Und einen Täter, nämlich die Banken.

Akzeptiere ich diese Macht, zum Beispiel der Finanzwelt, werde ich dennoch nicht den Auswirkungen gegenüber, die sie auf die Menschen und die Umwelt haben gleichgültig oder empfindungslos. Ich kann nichts an den Auswirkungen direkt verändern, doch ich kann die Welt als einen Ort sehen von gleichberechtigten Menschen, in der jeder die Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann. Ich muss nicht mehr handeln um “gut” zu sein oder auf der Seite der Gerechtigkeit und des Friedens.
Sondern ich handele aus meinen innersten Bedürfnissen heraus. 
Ich handle nicht mehr um schlechtes abzuwehren, sondern um schönes zu schaffen.

Alles Liebe, Sarah Lenze